In Nordrhein-Westfalen gilt grundsätzlich die Regelung des § 58 (2) Landesnaturschutzgesetz, wonach das Reiten im Wald auf öffentlichen Verkehrsflächen, auf privaten Straßen und Fahrwegen sowie auf den nach den Vorschriften der Straßenverkehrsordnung gekennzeichneten Reitwegen gestattet ist. Die Kreise und kreisfreien Städte können das Reiten auch auf allen privaten Wegen zulassen oder aber das Reiten auf ausgewiesene Reitwege beschränken. Dazu sind Allgemeinverfügungen notwendig, die in den Amtsblättern veröffentlicht werden. Übersicht über die Reitregelungen in NRW hier

Wer in der freien Landschaft oder im Wald reitet, muss ein gut sichtbares, am Pferd beidseitig angebrachtes gültiges Kennzeichen führen. Dabei ist das Führen von Pferden gemäß § 58 (9) dem Reiten gleichgesetzt. Das hat zur Folge, dass ab sofort auch geführte Pferde gekennzeichnet werden müssen! Das Reitkennzeichen muss mit einer für das laufende Jahr gültigen Reiterplakette versehen sein. Kennzeichen und Plaketten können bei der Unteren Landschaftsbehörde des jeweiligen Kreises erworben werden. Das Reitrecht in NRW als PDF

Infoblatt_Reitrecht.pdf646.94 kB Druckfrisch zur Equitana Open Air wurde dieses Infoblatt zum Reitrecht in NRW von unserer Geschäftsstelle in Herzogenrath fertiggestellt. Ihr könnt Euch Exemplare dort bestellen oder erstmal hier lesen. Unser Mitglied Albert Schwan sitzt für die VFD in den Ausschüssen ...

Wer sich mit seinem Pferd im öffentlichen Straßenverkehr bewegen will, muss sich an einige rechtlich vorgeschriebenen Regeln halten. Im Folgenden werden  daher die wichtigsten Regeln vorgestellt, an die sich jeder Reiter oder Führer von Pferden halten muss.

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