Nicht erst seit den letzten Jahren, sondern von Anfang an, ist der faire Umgang mit dem Partner Pferd bei der VFD die Basis beim Umgang mit dem Pferd und der Ausbildung.

Qualifizierte Ausbildung ist bester Tierschutz und Naturschutz!

Die Vereinigung der Freizeitreiter und -fahrer in Deutschland e.V. (VFD) ist seit 1973 der Fachverband der Freitzeit-, Gelände-, Wanderreiter und –fahrer. 

Sie setzt sich zur Aufgabe die Interessen der Freizeitreiter und -fahrer wahrzunehmen und das Kulturgut Pferd zu pflegen. Die VFD fördert Leben und Wandern mit Pferden und Hunden als naturschonende Beschäftigung. Sie unterstützt das Recht von Mensch und Tier auf einen gemeinsamen intakten Lebensraum. Die Mitglieder sind in besonderer Weise dem Tierschutz, dem Naturschutz und der Erhaltung des ländlichen Raumes verpflichtet. Gegenseitiger Respekt und gegenseitiges Vertrauen sind die Basis für den Umgang mit unseren Pferden. Auf dieser Grundlage entsteht in der Partnerschaft Freude und Sicherheit. Unsere Pferde sind Partner. Daraus folgen der pferdegerechte/ faire Umgang, die pferdegerechte/ ökologische Haltung, schonende Nutzung und die grundsätzliche Wertschätzung.


Die VFD vermittelt die erforderliche fachgerechte Ausbildung einschließlich der Ausbildung von Reitbegleithunden.


Die moderne Pferdehaltung, die von der Nutzbarkeit des Pferdes bestimmt wird, egal welcher Art, außerhalb von freier Natur weit entfernt von artgerechter Haltung ist. Wir haben deshalb 2004 ergänzend den Begriff „pferdegerechte Haltung“ eingeführt. Unter pferdegerechter Haltung verstehen wir jene Haltungsformen, die den meisten Grundbedürfnissen des Pferdes gerecht werden, soweit dies die Nutzung des Pferdes als Arbeitstier zulässt.

Die Grundbedürfnisse Licht, Luft, Bewegung, Sozialkontakt, Rückzugsmöglichkeiten und natürliche Thermoregulation sowie das Wahrnehmen von Umweltreizen müssen überwiegend erfüllt sein.


Wichtige Positionen lauten:

- Pferdegerechte Haltung muss ein Grundrecht für jedes Pferd werden.
- Pferde brauchen den Schutz und die Betreuung des Menschen, um in unserer Umwelt zurecht
 zu kommen. Dabei ist auf ihre natürlichen Bedürfnisse einzugehen.
- In Umgang und Arbeit mit dem Pferd ist nicht nur jeglicher Schaden abzuwenden, sondern auch die Gesunderhaltung zu fördern.
- Als soziale Lebewesen sind Pferde zur Zusammenarbeit auch mit dem Menschen fähig.
- Die Kommunikation muss von Achtung geprägt sein.
- Der Achtung des Pferdes muss sich der Mensch würdig erweisen, er bekommt sie nicht geschenkt.
- Lebenslange Fortbildung mit dem Ziel der Harmonie von Mensch und Pferd soll die Mitglieder
  der VFD prägen. Dieses ständige Wissen und Können wird durch die VFD unterstützt.

Alle Positionen und weiter Informationen zum Thema findet ihr im Handbuch Pferd&Umwelt.

Die Grundlagen für Harmonie ist gegeben, wenn der Mensch:
- sich seinem Pferd verständlich machen kann
- sein Pferd versteht
- dem Pferd Sicherheit gibt
- Überforderung vermeidet
- sein Pferd pferdegerecht hält

Der Mensch hat die Verantwortung für sein Pferd, solange es lebt und für dessen Lebensende.

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