Sonntag morgens 7 Uhr. Die Pferde werden früher als üblich geweckt. Füttern, Packen,

Pferde in die Hänger, Menschen ins Auto - und los geht’s!.Wir machen uns auf den Weg nach Horn-Bad Meinberg ins wunderschöne Silberbachtal- die Sonne strahlt, was will man mehr?

Auf einem kleinen Parkplatz kurz vor dem Waldhotel zur Silbermühle treffen sich 8 Pferde-Reiter Paare um den Velmerstot zu bezwingen.IMG 4100

Diesmal kein langes Gerede und keine sorgfältige Streckenplanung, sondern einfach rauf auf’s Pferd und los- so ist heute das Motto für unseren ersten Kletterritt. Wer vorn reitet bestimmt die Richtung... und manchmal kommt dann doch die Frage: rechts oder links??

Belohnt wird unser Abenteuersinn mit einer herrlich ungeplanten Streckenführung von ungefähr zwölf Kilometern.Vom Parkplatz aus reiten wir entlang des Silberbaches in Richtung Silbermühle. Bereits hier werden die Wege recht holperig und schmal, aber da es sich bei allen um erfahrene Reiter und Pferde handelt, kommen wir ohne Probleme voran. Das Hotel hinter uns lassend, begeben wir uns auf einen Wanderweg, und reiten weiterhin entlang des Baches.Svenja und Tim

Nach einigen hundert Metern wartet nun die erste "Flussüberquerung", der Wasserstand ist glücklicherweise nicht sehr hoch und so können sich unsere Pferde gut an das Wasser gewöhnen. Aber als wir uns kurze Zeit später schon fast entspannt zurücklehnen wollen, wird das Gelände sehr anspruchsvoll: Ein steiler Berg, ein schmaler Pfad, übersäht von Baumwurzeln und rechts von uns nur der Abgrund! Noch bevor wir uns allerdings richtig Gedanken machen können, ziehen die Pferd merklich an und klettern fast problemlos den Berg hinauf. Sorgen unnötig, unsere Pferde scheinen zwar sehr konzentriert, aber auch freudig und motiviert.

Natürlich muss nach jedem Aufstieg auch wieder ein Abstieg kommen und so geht es bald darauf sehr steil wieder bergab Richtung Bach.Aufgrund des schwierigen Weges reiten hier nur die sichersten Reiter-Pferd Paare, andere laufen lieber ein Stück neben dem Pferd - natürlich nur, um die Pferde zu schonen, von Bammel ist keine Rede ;-)

Im Tal liegt nun wieder der Bach. Es gibt hier eine kleine stabile Holzbrücke oder den direkten Weg. Während die meisten Pferde mutig den schmalen Bach überqueren, versucht sich der ein oder andere auf der Brücke. Auch hier können alle wohlbehalten die andere Seite erreichen.P1070318 2

Bei besten Wetter reiten wir noch die ein oder andere, mehr oder weniger geplante Strecke, bis wir letztendlich den Velmerstot auf dem Berg erreichen. Eine wunderbare Aussicht bietet sich uns und wir genießen die verdiente, kurze Pause.

Immer wieder begegnen wir Wanderern und sind positiv von der Freundlichkeit und Rücksicht überrascht. Egal ob es darum geht, die Pferde vorbeizulassen oder auch mal ein Gruppenfoto zu schießen.Mit guter Laune begeben wir uns auf den Rückweg. Auch hier müssen wir immer mal wieder den Bach passieren und kleinere Abschnitte klettern, sodass wir bei der Ankunft am Parkplatz doch ziemlich erschöpft und hungrig sind.

Natürlich haben nach diesem knapp drei Stunden Ritt die Pferde oberste Priorität. Eifrig wird getränkt, übergeputzt und das Sattelzeug verstaut. Die müden Pferde stehen nun zufrieden auf den Anhängern und machen sich freudig über die Heunetze her. Als krönenden Abschluss dieses wirklich gelungenen, aufregenden Rittes belohnen wir uns mit einem viel zu großen Stück Kuchen auf der sonnigen Terrasse des Waldhotels.

Trotz eines wirklich anstrengenden und abenteuerlichen Rittesbegeben sich alle acht Reiter und Pferde wohlbehalten und glücklich auf den Weg zurück nach Hause ins Kalletal.

Kletterritt Landesverband NRW Unterverband Kalletal

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