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Wir, eine siebenköpfige Gruppe aus Velbert, hatten uns diesmal aufgemacht, um in zwei Tagen das Landesreitlager in Wipperfürth zu erreichen. Dafür wurden 28 km in 8 Stunden am ersten Tag sowie 32 km in 9 Stunden am zweiten Tag sowie etliche Höhenmeter „erwanderritten“. Genächtigt wurde in Ennepetal an einem sehr netten Privatstall. Das bronzene Wanderreitabzeichen, das es für 50 km in zwei Tagen gibt, hatten wir damit sicher. Durch weitere 8 Reit-Teilnehmer aus Düsseldorf, Velbert, Essen und Mettmann war unser Unterverband Mettmann-Velbert am stärksten von allen teilnehmenden Unterverbänden vertreten. Wir erhielten dafür jeder ein Lederarmbändchen.

Das Wetter hatte es schon fast zu gut mit uns gemeint. Die Temperaturen und die strahlende Sonne waren unter den Reithelmen im bergischen Land kaum auszuhalten, obwohl wir extra früh losgegangen sind. Am zweiten Tag streifte uns morgens ein Gewitter. Ein netter Reitstall winkte uns zu sich rein, damit wir uns so lange unterstellen können. Hier machten wir Bekanntschaft mit rosa gewickelten Silageballen. Dies soll auf Brustkrebs aufmerksam machen!

Pause machten wir auf saftigen Wiesen im Schatten oder bei Kentucky Fright Chicken, wo uns die Mitarbeiter fröhlich winkend begrüßten. Auch bei Raiffeisen konnten wir uns erholen und unsere durstigen Pferde tränken. Selbst Pfützen waren keine bösen Löcher mehr, sondern willkommene Durstlöscher!

Am Ziel war alles wie immer super organisiert. Die Pferde bekamen große Einzelpaddocks, gutes Heu und verschiedene Kraftfutter. Die menschlichen Teilnehmer wurden mit drei frischen Mahlzeiten pro Tag sowie Kuchen und Kaffee zwischendurch vom Team des Roten Kreuzes versorgt. Nach der ersten, äußerst gewittrigen Nacht gab es tagsüber geführte Ausritte, Reiterspiele und Vorträge. Abends wurden wir von einem Schotten mit Dudelsäcken bei Laune gehalten. Und schwups war das schöne Wochenende auch schon wieder vorbei. Die meisten Pferde wurden Sonntag nach einem kurzen Schlussgottesdienst verladen und nach Hause gefahren. Einige ritten auch zurück.

Aber nach dem Sternritt ist vor dem Sternritt: Nächstes Jahr geht es zum Niederrhein – vielleicht 100 km in drei Tagen = silbernes Wanderreitabzeichen??? :-) Wir sind gespannt und freuen uns jetzt schon auf die Planung!!140125122-1

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