Bei schönstem Sonnenschein trafen sich am 05. und 06. Mai 2018 sechs Frauen mit ihren vierfüßigen Partner*innen im Tipih, um sich mit dem Thema „Horse-Agility“ entweder erstmalig vertraut zu machen oder schon vorhandene Kenntnisse zu vertiefen. Dabei waren sowohl die menschlichen als auch die tierischen Tandemseiten sehr unterschiedlich aufgestellt: die jüngste Teilnehmerin, die eine 24- jährige und damit die älteste Stute in der Gruppe dabei hatte, war 13 Jahre, die älteste, nämlich ihre Großmutter und die Autorin des Berichtes, dagegen 52 Jahre alt. Auch die Pferde variierten stark, vom Shetty  mit einem Stockmaß von 103 cm bis zum schweren Oldenburger Warmblut mit 171 cm Stockmaß waren  alle Größen und unterschiedlichste Rassen vertreten. Trotz dieser großen Vielfalt schaffte es Nicole, alle Tiere und Menschen bei ihren Kenntnisständen abzuholen und entweder in Zweier-Teams oder auch einzeln im Parcours und außerhalb individuell zu fördern und  zu unterstützen.

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Der zweitägige Kurs startete mit einem umfangreichen theoretischen Input. Dabei wurde allen (wieder mal) klar: ohne Ruhe geht in der Kommunikation mit unseren Pferden gar nichts! Auch wenn ein Agility-Parcours irgendwann mit großem Tempo und Elan genommen werden kann, so  sind Gelassenheit und Geduld doch unerlässlich wenn es darum geht,  Neues zu erlernen. Alle Teilnehmerinnen konnten hier trotz vieljähriger Erfahrungen mit Pferden noch einiges vertiefen bzw. dazulernen. Nach der Mittagspause ging es dann mit den Pferden erstmalig in den Parcours, der zuvor in menschlichen Tandems „erschritten“ wurde. Obwohl der Wind zum Teil kräftig unter die Plane des Tunnels griff oder den Flattervorhang aus Streifen einer Rettungsfolie ordentlich bewegte, ließen sich alle Pferde neugierig und mutig auf die Aufgaben und Hindernisse ein und die ersten Teams konnten schon eine kleine selbstgewählte Abfolge bewältigen. Da zwischendurch immer wieder Führ- und Gymnastizierungsaufgaben an der Hand trainiert wurden, waren die Pferde im Parcours nicht überfordert und hatten alle großen Spaß an den neuen Herausforderungen. Auf dem Round-Pen der Anlage stand eine Pferdewippe und ein Podest zur Verfügung und alle machten fleißig von dem Angebot Gebrauch, dort zwischendurch mit ihren Pferden zu üben. Auch hier waren einerseits sensible und doch klare Kommunikation, andererseits Koordination und Balance gefragt, was sicherlich auch dem anschließenden Erfolg im Parcours zu Gute kam.  Im Laufe des Kurses konnten bei allen Tandems große Fortschritte erreicht werden, so dass zum Abschluss am Sonntag viele Tandems ohne Führstrick, eines sogar ohne Halfter Runden durch den Tunnel, im Slalom, über die Tonne oder durch die „Schwimmnudelgasse“ drehten.

In der Abschlussrunde waren sich die Teilnehmerinnen und auch Nicole darüber einig, dass dieser Kurs eine große Bereicherung für alle war-Forstsetzung erwünscht!

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