Der Welfenritt…

…war eins meiner persönlichen Highlights in 2013. Als neues Mitglied ist es zugleich auch mein erster Ritt mit dem VFD. Das Schloss Marienburg kannte ich bis dahin nur aus der Zeitung und den Weg dorthin  mit dem Pferd zu „erklimmen“ war eine ganz wunderbare Vorstellung.

Der Tag war sonnig und warm und die Vorfreude war riesig. Treffpunkt war in einer abgelegenen Gartenkolonie am nahen Kieswerk in Nordstemmen. Einige Helfer standen bereit, um uns den Weg zu lotsen. Auf einer großen Pferdeweide hatten wir genug Platz zum Parken und Abladen der Pferde. Von hier hatte man schon einen traumhaften Blick über einen idyllisch gelegenen Teich auf unser Ziel: Die Marienburg!

Alle halfen einander und die Stimmung war super. Nach ein paar Begrüßungsworten und Sicherheitsregeln für den Ritt durch unseren Vorstand ging es auch schon los. 20 gerittene Pferde und 1 Handpferd starteten vorbei an einem Kiesteich mit einem riesigen Schwarm von Wildgänsen. Ein toller Anblick. Wir waren alle heilfroh, dass es nur bei dem aufgeregten Geschnatter blieb und sie nicht aufgeflogen sind. An den fördernden Maschinen auf dem Kieswerk sind wir sicherheitshalber abgestiegen. Der Weg führte uns ein Stück an der Leine entlang und durch Wälder und Wiesen immer bergauf. An Straßenüberquerungen standen Helfer bereit, die uns sicher auf die andere Seite leiteten. Unsere Rittführerin informierte uns stets über anstehende Anforderungen, so dass wir ein wenig vorbereitet waren. Viel zu lachen gab es, als wir durch enge dichtbewachsene Pfade ritten und übersät mit Kletten herauskamen. Besonders gut gefallen hat mir der Kraxel- Abschnitt. Wir mussten einen Hang im Wald „hochklettern“ und kamen am Parkplatz des Schlosses heraus. Auch hier überall Helfer, die uns durch den Verkehr brachten. Dann ritten wir auf das Schloss zu und ich fühlte mich für einen Moment im Zeitalter zurückversetzt. Die alte Burg mit Zinnen und Türmchen – einfach ein Traum. Auf einer Lichtung wurden wir bereits erwartet. Hier konnten wir eine Pause machen, die Pferde und uns versorgen. Für uns waren in dem Restaurant des Schlosses (der alte Pferdestall) Plätze reserviert, während unsere Pferde im Schatten entspannten und bewacht wurden. Es gab viel zu erzählen und sich gegenseitig kennenzulernen.

Welfenritt Gruppe Ausschnitt klein

Nach der ausgiebigen Pause führte uns der Abritt bergab durch den Wald. Es ging wieder vorbei an dem Kieswerk und den Gänsen zurück zur Gartenkolonie. Dort erwartete uns noch ein kleines Picknick mit Kaffee und Kuchen. Auch hier unterstützten uns so viele helfende Hände rund um das Versorgen und Verladen der Pferde. Ich möchte mich bei allen Helfern bedanken, die diesen Ritt so unbeschwert gemacht haben und auf uns und unsere Vierbeiner aufgepasst haben. Der Ritt hat so viel Spaß gemacht und es war alles perfekt organisiert. Beim kommenden Welfenritt bin ich auf jeden Fall wieder dabei.

Martina Herzke mit Navar 

Martina Herzke mit Navar

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