Wir warten zu viert im Landesreiterlager, mein Mann Jörg, sein Pferd Nizhoni, meine Stute Chanouka und ich. Es war das erste Mal für uns, wir wussten nicht, was auf uns zukommt, wie sich die Pferde in dieser ungewohnten Situation verhalten, ob unser Zelt dicht ist und… und… und.

Das Team des Bezirksverbandes Oldenburger Land hat in Großenkneten auf einer großen Weide eines Biohofes eine tolle Veranstaltung auf die Beine gestellt.

Am Donnerstag kamen wir um 12 Uhr an und konnten uns auf dem weitläufigen Gelände einen Platz aussuchen für unsere Pferde, Zelt und Gespann.Die Bremsen sind heftig

Also Paddock aufgebaut, Pferde aus dem Hänger geholt, Zelt aufgestellt und alles eingerichtet. Am Nachmittag sind wir mit einem Routenvorschlag, den wir am Infomobil bekommen haben zu zweit ins Gelände geritten, über wunderbare Wald -, Sand - und Graswege.Treffpunkt Mensa

Am Abend trafen wir im Verpflegungszelt die anderen Teilnehmer, die im Laufe des Tages eingetroffen waren. Schnell kam man ins Gespräch, aus 11 Bezirken des Landesverbandes waren Reiter und wenige Fahrer da. Der Abend und die Nacht waren recht stürmisch, aber vom großen Unwetter sind wir glücklicherweise verschont geblieben.Lagerleben2

Freitagvormittag nahm ich an einem geführten Ritt teil, so musste ich mich nicht um die Strecke kümmern und mein Pferd konnte üben mit fremden Pferden unterwegs zu sein und sich dabei auch noch zu benehmen. Wer beim Geländereiterkurs letztes Jahr dabei war, weiß wovon ich spreche ( für die Anderen: Wir wohnen sehr abgelegen und Chanouka hat durch lange Verletzungspausen sehr wenig Kontakt mit fremden Pferden gehabt. So war sie am Anfang recht giftig anderen Pferden gegenüber.)Lagerleben3

Das hat super geklappt und Chanouka ließ sich an jeder Position in der Gruppe reiten.

Je mehr wir unterwegs sind, desto besser wird es mit ihr. Am Nachmittag habe ich sie nochmal gesattelt und bin auf den Reitplatz gegangen um ein wenig Trail zu üben und Pferdefußball mit Jörg und Nizhoni zu spielen.

Samstag und Sonntag waren wir wieder im Gelände unterwegs. Das muss man einfach ausnutzen, wenn so schöne Wege quasi am Zelteingang beginnen.

Samstagnachmittag hat Jörg mit Nizhoni beim Halsring – Trail – Turnier den 2. Platz gemacht. Anschließend zeigte das Showteam des Bezirkes Ostfriesland die Vielfalt der Freizeitreiter.Halsringtrail1

Ein Falabellapony ( 70 cm) führte Kunststücke vor. Desweiteren zeigten Reiter auf unterschiedlichen Pferderassen, was sie mit ihren Pferden erarbeitet hatten, sehr nett kommentiert von Tanja Michels ( 1. Vors. Ostfriesland), die die Geschichte des jeweiligen Pferd – Reiter - Paares erzählte.Der Star der Showtruppe BzV Ostfriesland

Es war für unsere Pferde eine ganz neue Erfahrung und hat sie vom Kopf her richtig gefordert. Sie sind daran aber auch gewachsen und haben Selbstvertrauen dazugewonnen.Lagerleben4

Uns hat das Lagerleben auch viel Spaß gebracht, wir haben neue Kontakte in verschiedene Ecken von Niedersachsen geknüpft und freuen uns auf den Geländereitercup im Bezirk Uelzen am 8. Juni, wo wir uns neuen Herausforderungen stellen wollen.

An das Organisationsteam vom Bezirk Oldenburger Land herzlichen Dank für die schönen Tage und die nette Atmosphäre – WIR KOMMEN WIEDER !Lagerleben1

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