mit Andrea vonb Kienlin
Hi everyone Sarino zurück aus dem Wilden Westen 
 
Das war ein tolles Wochenende für mich und ein gelungener Auftakt der Wanderreitsaison.
 
Am Freitag, den 15.04.2011 gegen 16.00 Uhr wurde ich von meinem Besitzer Günther, Conny und Sandra in meinem Stall in Neugöggenhofen abgeholt. Nachdem alles verstaut war und ich endlich in meinen Hänger durfte ging es los. Wir fuhren nach Riggerding bei Deggendorf, wo wir nach ca. drei Stunden ankamen. Mich erwartete hier eine große Box in der ich mich von den Anstrengungen der Fahrt erholen konnte. Hier lernte ich auch die ersten anderen Pferde kennen. Mit mir kamen Sunny und Cappucina aus Dasing an, die Pferde von Conny und Sandra.
 
Nachdem alle Pferde versorgt waren wartete auf die Reiter bereits ein deftiges Abendessen auf dem Grill und kühle Getränke. Wir konnten uns derweil erholen und Kraft sammeln für das was die nächsten Tage kommen würde.
 
Am Samstag früh gab es erst mal Heu und Kraftfutter für uns während die Reiter das ausgiebige Frühstück genossen. Gegen 9.00 Uhr wurden wir dann geputzt und gesattelt und gegen 10.00 Uhr nach einer kurzen Rittbesprechung von Andrea ging es endlich los Richtung Pullman City in den Wilden Westen Niederbayerns.
Nach ca. 1 ½ Stunden gemütlichen Rittes durch die wunderschöne Landschaft des Bayrischen Waldes machten wir an einem Getränkemarkt kurz Rast. Hier gab es für die Reiter Kaffee, Getränke und die mitgebrachte Brotzeit wurde verspeist. Ich wollte unbedingt Günthers Käsesemmel probieren entschied mich aber dann doch eher für das Gras.
 
Danach ging es weiter und die ersten kleinen Hindernisse erwarteten uns. Es gab mitten im Weg einen kleinen Wassergraben. Offenbar kannten nicht alle Pferde so etwas und so hatten wir einen kurzen Aufenthalt bis alle Pferde dieses Hindernis überwunden hatten.
Danach ging es gemütlich weiter und ich konnte so nach und nach alle Pferde beschnuppern. Waren alles nette Kumpel und überwiegend erfahrene Wanderreitpferde.
Kurz vor Pullman City gab es noch eine Erholungspause für uns an einem kleinen Fluss um zu trinken, die Füße zu kühlen und wer wollte durch eine Furt auf die andere Seite zu waten. Nachdem ich mir ansah wie einige andere Pferde den Fluss durchquerten wollte ich auch hinüber. War schön das frische kühle Wasser zu trinken und an den Beinen zu spüren.
 
Nach dieser Rast war es nur noch ein kurzes Stück bis nach Pullman City.
Wir stellten uns vor dem Eingang auf und ritten anschließend die Main Street hinunter. Da an diesem Tag die Eröffnung war waren sehr viele Menschen unterwegs. Wir drehten eine Runde durch das gesamte Gelände des Freizeitparkes bevor wir vor der Show Arena hielten und unsere Boxen zugewiesen bekamen. Ich hatte eine an der Rückseite des Stallgebäudes mit Sunny und Cappucina.
 
Wir ruhten uns aus und fraßen leckeres Heu während sich unsere Besitzer sich die große historische Amerika Show auf der Main Street anschauten.
 
Abends wurde es dann richtig laut, da der Eröffnungsball in der Music Hall stattfand und sehr viele Leute die ganze Nacht über richtig viel Lärm machten, so dass ich nicht gut schlafen konnte und am nächsten Morgen schlecht gelaunt war.
Auch die anderen Pferde waren etwas genervt und nicht die coolen Wanderreitpferde wie sonst.
 
Günther kam gegen 8 Uhr um uns zu füttern und da die Reiter auch spät ins Bett kamen verschob sich der Abritt auf 11.30 Uhr. So blieb noch etwas Zeit zum dösen.
Um 10.30 Uhr kamen die Reiter um uns zu putzen und zu satteln. Anschließend wurden noch die Boxen gemistet.
 
Zum Abschied ging es nochmals durch Pullman City und die Main Street entlang zum Haupteingang durch den wir die Westernstadt wieder verließen.
 
Zurück ging es auf der gleichen Strecke wie wir gekommen waren und auch am Fluss machten wir wieder eine kurze Pause.
 
Zur Mittagsrast hielten wir diesmal an einer netten Gastwirtschaft, wo wir im Garten angebunden wurden und ich etwas schlafen konnte während die Reiter sich stärkten.
 
Nach weiteren 1 ½ Stunden erreichten wir unseren Ausgangspunkt.
 
Das Gepäck wurde wieder in die Fahrzeuge verladen und anschließend durfte ich wieder in meinen Hänger. Gegen 19 Uhr ging es dann los und wir fuhren Richtung Heimat, wo ich gegen 22 Uhr ankam. Ich wurde schon von meiner Freundin Sabrina erwartet und ich wollte möglichst schnell zu Ihr in die Box um von meinen Abenteuern zu erzählen.
 
Bis zum nächsten Mal
Sarino   

Bilder:

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