Die Demokratie braucht eine starke Zivilgesellschaft 

Die VFD ist Mitglied im DNR und wir waren für euch vor Ort und Online dabei. Gute Vernetzung und starke Allianzen unter den mehr als 100 Mitgliedern des DNR werden gegenwärtig immer wichtiger.

Wir berichten Euch hier vom Politischen Dialog des DNR am 15.10.26 und von der Mitgliederversammlung am 16.10.2026 in Berlin. Wir waren vor Ort und digital mit dabei.

Allianzen suchen in der „Kompromissmanufaktur“

Für die VFD bietet die Mitgliedschaft im DNR die Möglichkeit, ihre Interessen gemeinsam mit anderen Verbänden wirkungsvoller zu vertreten. Der Schutz unserer Natur als Lebensgrundlage für uns und unsere Pferde, Betretungsrecht und Tierschutz sind unsere Kernthemen, für die wir im DNR gezielt Allianzen suchen. Der Austausch mit anderen Organisationen und politischen Entscheidungsträgern hilft, gemeinsame Positionen zu entwickeln und die Anliegen der Pferdehalterinnen und Pferdehalter in politische Diskussionen einzubringen.

Der DNR hat aktuell 104 Mitglieder und vertritt rund 11 Millionen Menschen in Deutschland. Er sieht sich selbst als „Kompromissmanufaktur". Dabei soll nicht nur der kleinste gemeinsamen Nenner gesucht werden, sondern der größte gemeinsamen Fortschritt

Neue Mitglieder und Leitanträge

Nach der Konstituierung der Sitzung wurde über vier neue Mitglieder abgestimmt. Danach folgte der Beschluss des Haushalts 2025, die Entlastung des Präsidiums und die Abstimmung über den Haushalt 2027. 

Am Ende wurde über drei Anträge abgestimmt, die alle angenommen wurden. Der Leitantrag „Starkes Engagement, starke Demokratie – verlässliche Rahmenbedingungen für zivilgesellschaftliche Organisationen" enthält einen 10 Punkteplan: https://www.dnr.de/sites/default/files/2026-10/2026-10-DNR-Leitantrag-Zehn-Punkte-Papier_Zivilgesellschaft_0.pdf. In diesem werden die Erwartungen an die Politik und staatlichen Institutionen zusammenfasst, die zivilgesellschaftliches Engagement als „Teil der Lösung wertschätzen, Freiräume schützen und hierfür die notwendigen rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen schaffen. Engagement und Ehrenamt sind vielfältig und müssen gelebt und sichtbar gemacht werden - vom Sport über den Natur- und Tierschutz sowie die Kultur bis tief ins gesellschaftliche und soziale Engagement." Der zweite Antrag betont die Wichtigkeit des Informationsfreiheitsgesetzes und spricht sich gegen eine Einschränkung aus. Der dritte Antrag arbeitet die Gefahren und Vorteile durch die KI heraus und beauftragt den DNR mit einer intensiveren Auseinandersetzung. Pressemitteilung des DNR: https://www.dnr.de/presse/pressemitteilungen/dnr-mitgliederversammlung-fordert-schutz-der-zivilgesellschaft-und.

Wer Interesse hat, kann hier auch ein Radiointerview mit dem DNR-Präsidenten Prof. Kai Niebert nachhören: https://www.deutschlandfunk.de/umweltschuetzer-fordern-mehr-sicherheit-fuer-zivilgesellschaft-int-kai-niebert-100.html

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