Foto: Garbers

Welcher Geländereiter kennt nicht die Situation: Wir sind mit den Pferden an einem Regentag unterwegs. Aufgesessen sind wir wettergeschützt durch Poncho oder Regenmantel. Sitzen wir aber nicht auf dem Pferd, machen wir eine Pause, oder gehen zur Schonung der Pferde zu Fuß, so müssen wir uns entscheiden: Entweder der Sattel wird vom Regen getränkt, oder der Reiter ist ohne Wetterschutz, da der Reitmantel oder der Poncho ausgebreitet über dem Sattel liegt.

Seit einigen Jahren nutze ich mit Erfolg ein einfaches, leichtes und wenig platzeinnehmendes Hilfsmittel: einen an einer Seite aufgeschnittenen Müllsack. Der wird einfach über den Sattel gestülpt und mit seinen Seiten unter dem Sattelblatt festgeklemmt. Je nachdem, welcher Sattel genutzt wird, kann man zusätzlich die Steigbügel darüber legen, damit der Wind den Müllsack nicht herunter wehen kann. Hört der Regen auf oder ich will wieder aufsitzen, so passt der Müllsack zusammengefaltet in jede Manteltasche oder wird zum Trocknen am Sattel festgebunden.

Es gibt für den Müllsack aber auch noch eine andere Notverwendung: Wenn die Regenjacke oder der Mantel wegen Altersschwäche plötzlich undicht ist, so trennt man die andere Seite des Müllsacks ebenfalls noch auf und öffnet durch einen Schnitt (so lang, das ein Kopf durchpasst) die verbliebene Mittelfalz. Das Ganze über den Kopf gezogen ergibt einen recht guten Schutz und Brust und Rücken sind vor dem Regen und der unangenehmen Nässe geschützt.

Der nun geschätzte Müllsack, kann über eine komplette Saison genutzt werden und kostet fast nichts. 

Bilder:

Foto: Garbers

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