Im Juni und September 2016 trafen sich drei Frauen, um mit ihren Hunden und Pferden den Reitbegleithundprüfungskurs zu absolvieren. Ziel ist die Prüfung zum Reitbegleithund der VFD e.V. am letzten Kurstag. Der Kurs fand auf dem Reiterhof Menzel in Vesbek (Neustadt am Rübenberge) statt und wurde von Astrid Gründel (Ausbilderin VFD e.V. Reitbegleithunde und lizensierte Hundetrainerin) geleitet.

Etwas skeptisch und gespannt standen die Teilnehmerinnen im ersten Teil um Astrid Gründel herum, die sie zwei Tage lang in die Geheimnisse der Hundesprache einführen wollte. Dazu waren auch einige Stunden Theorie eingeplant. Astrid merkte schnell, dass alle Hunde schon recht weit ausgebildet waren. Für die Prüfung ist ein Laufschema zu üben, das Leinenführigkeit auf beiden Händen aber auch die Folgsamkeit in der Freifolge beinhaltet. Auch das Ablegen aus der Bewegung und das Abrufen auf Entfernung wollte erlernt werden. Die Hunde merkten schnell, dass hier hart gearbeitet wurde und waren sehr diszipliniert, die Teilnehmerinnen waren es sowieso.

„Alles muss am Boden perfekt klappen, sonst wird das beim Reiten nichts“, riet Astrid stets ihren Hundeführerinnen, und sie gaben alles. Am letzten Kurstag liefen die Hunde den Begleithund-Test, als hätten sie nie etwas anderes gemacht und auch das Laufen am Fahrrad mit und ohne Leine in Achten klappte trotz zuschauender Katze und Kaninchen zufriedenstellend.

Nun ging es an das Laufschema in der Reitbahn, in dem auch die Leinenführigkeit und der Freilauf in bestimmten Figuren einstudiert werden müssen. Ein Cavaletti, eine Plane und ein Engpass müssen passiert und überwunden werden und auch das Ablegen aus der Bewegung, und der Rückruf auf Entfernung wollte wieder geübt sein.

Nachmittags ging es dann noch in den Straßenverkehr und ins Gelände, um die Strecke für die Prüfung festzulegen.

Im großen und ganzen war der Teil eins schon sehr zufriedenstellend für die Kursleiterin.

Das Wetter war sonnig, das Essen lecker, und die Stimmung lustig.

Zum Schluss wussten alle, was sie bis Kursteil zwei und für die Prüfung noch üben mussten und wir trennten uns hochmotiviert und in freudiger Aussicht auf Teil zwei des Reitbegleithundkurses.

Im September ging es dann zur Sache. Schon bei bei den Übungen für die Begleithundprüfung klappte alles wie am Schnürchen, alle hatten fleißig geübt und sogar die perfekte Hundedrehung, die in Teil eins noch Schwierigkeiten bereitet hatte war kein Problem mehr.

Auf dem Platz war es ähnlich, alle waren gut vorbereitet, die Hunde motiviert, die Pferde artig und die Menschen hatten die Laufschemas im Kopf. Die Kursleiterin war mehr als zufrieden.

Am zweiten Kurstag ging es in den Straßenverkehr und ins Gelände. Erfahrungsgemäß stellt dieser Kurs- und Prüfungsteil kein großes Problem dar, und so war es auch diesmal. Die Reihenfolge der Reitgruppe für die Prüfung im Straßenverkehr und im Gelände wurde festgelegt, und alles klappte reibungslos.

Nun wurde noch für die Theorieprüfung abgefragt, aber auch hier saß das Wissen.

Am Prüfungstag fiel ein Prüfer krankheitsbedingt aus, die Prüfung konnte aber dennoch stattfinden, da ein lizensierter Hundtrainer vor Ort war.

Heike Kocherscheid-Riemann war eine freundliche, kompetente und faire Prüferin, die das Beste aus den Prüflingen herausholte. Reitbegleithundprüfungen liegen ja immer auf hohem Niveau, und Heike Kocherscheid-Riemann war sehr überrascht, wie reibungslos diese Prüfung ablief.

Am Nachmittag konnten die Urkunden verteilt werden, alle hatten bestanden und waren hoch erfreut und stolz auf ihre Vierbeiner.

Wieder drei „flotte Dreier“ mehr in der VFD e.V..

Herzlichen Glückwunsch Beate Krondorf mit Kjáni und Kongur, Belinda Johnsen mit Fleck und Jeanny sowie Ilona Rudolphi mit Venja und Oukje.

Astrid Gründel

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Text und Fotos: Astrid Gründelk-16 6 RBH1 097

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