Prüfungsbericht zur VFDKids Zertifizierung der Kampagneschule Löwenzahn in Meerbusch

VFDKids Zertifizerung Kids-Betrieb1 Bild TinedoAm 20.10.2015 fuhren Jutta Steenmann, 1. Vorsitzende des LV NRW und ich, Petra Tinedo Moreno, Projektleiterin AK VFDKids nach Meerbusch. Als wir um 15.00 Uhr eintrafen, sammelte sich gerade eine Gruppe kleiner Kinder mit ihren Eltern auf dem Vorhof der Reitanlage. Die kleinen Kinder um die sechs Jahre gehörten zur Minigruppe, diese Gruppe wird von zwei Reitlehrern und von den Eltern betreut, die Kinder sind gemeinsam mit einem Elternteil eine halbe Stunde an und auf den Ponys. Sie lernen Putzen, Führen und den Umgang mit den vierbeinigen Freunden.

Wir gingen mit Annika Schon, der Inhaberin der Kampagneschule in die beheizte Sattelkammer, der Sattler war gerade vor Ort und es wurden noch einmal vier neue Sättel gekauft. Im letzten Jahr wurden alle Sättel neu gepolstert, getauscht, angepasst, also jedes Pferd hat einen eigenen passenden Sattel, die Sattelkammer ist sehr übersichtlich und jeder Sattel und jede Trense beschriftet. Annika baute bei Übernahme der Reitanlage erst einmal alle Sperrriemen von den Trensen ab.ddddÜber ihre Ausbildung erzählt uns Annika, die selber Sozialpädagogin und Trainer C Reiten ist, dass sie viel Wert auf die Ausbildung ihrer angestellten Reitlehrer legt. Neben ihr gibt es noch einen Trainer C und zwei Trainerassistenten, außerdem verfügen zwei Reitlehrer über eine pädagogische Ausbildung, hierauf wird sehr viel Wert gelegt. Außerdem schickt Annika ihre Reitlehrer regelmäßig auf Fortbildungen und es gibt „interne Schulungen“ zu bestimmen Themenbereichen, die gemeinsam erarbeitete werden, damit sie zielorientiert in den Unterricht eingebaut werden können. Wie bspw. Dualaktivierung, Trailtraining, Springstunden usw.

Zwischendurch kommen die Kinder für die nächste Reitstunde immer wieder in die Sattekammer undeeeeeeeeholen sich selbstständig das Sattelzeug für ihre Pferde, insgesamt herrsc

ht ein sehr freundlicher und höflicher Umgang zwischen Reitlehrern, Kindern und Eltern. Man merkt, dass alle Kinder sich untereinander helfen und die Pferde mit Freude fertiggemacht werden.

Wir gehen auch noch einmal nach draußen um uns die nächste Reitstunde anzusehen, beim Gang durch die Stallgasse, kommen wir an den Reitplänen vorbei, diese hängen für 6-8 Wochen im Voraus aus, damit die Pferde so verteilt werden, das jedes von ihnen schonend eingesetzt wird.

Auf die Frage nach den unterschiedlichen Ausbildungsständen der Pferde erzählt Annika uns, dass die meisten Pferde absolut anfängertauglich sind und in allen Gruppen gehen können, es gibt einzelne Pferde die etwas temperamentvoller sind und den guten Reitern vorbehalten sind. Es gibt eine riesige Pinnwand an der Fotos von allen Pferden mit Namen sind, damit die neuen Reitschüler auch „ihr“ Pferd erkennen.

Wir sehen sehr entspannte und gutmütige Pferde in der Reitstunde, die es ihren Kindern leicht machen. Einige Pferde laufen gebisslos, andere mit passenden Gebissen, man sieht, dass die Pferde mit Bedacht „ausgestattet“ sind und Annika kann auch zu jedem Pferd erklären, warum es welchen Ausrüstungsgegenstand benötigt, das zeigt, dass Annika ihre Pferde sehr gut kennt, und das ist bei 37 Pferden ganz bestimmt nicht ganz so einfach.

Es herrscht eine ruhige Atmosphäre. Der Betrieb ist ein reiner Reitschulbetrieb, es gibt keine Einstaller, weil sich dies mit dem fast ganztägigen Reitprogramm auch nicht vereinbaren lassen würde, so entsteht kein Unmut. Außerdem sagt Annika sie würde nicht wollen, dass dann unter Einstallerpferden und Schulpferden unterschieden würde, hier werden alle Pferde gleich behandelt.

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Die Pferde leben alle in einer großen Herde auf einem sehr großen Auslauf, der über zwei große Weidezelte verfügt. Ein Teil des Paddocks befindet sich gerade im Umbau, dort wird der Boden befestigt, auf lange Sicht soll hier ein Paddocktrail entstehen. 

Die dritte Reitgruppe kommt an und der Ablauf, wie bei den vorherigen Gruppen wird sichtbar, sammeln, Plan anschauen und anmelden, Pferd holen oder übernehmen und dann zur Halle. In dieser Stunde, werden Aufwärmspiele am langen Zügel gemacht, das „Hütchenspiel“ fördert, Körpergefühl,erterter macht locker, sowohl Reiter als auch Pferd, es werden Stangen und Pylonen eingebaut, es findet freies Reiten in der Gruppe statt. Die Kinder dürfen einzeln galoppieren, während die anderen Pferde in der Mitte stehen und dösen.

Die Anlage verfügt über eine kleine Halle, ca. 30x15 und über einen großen Außenreitplatz, beide Reiflächen haben gerade neue Böden erhalten und wenn es das Wetter zulässt findet der Reitunterricht hauptsächlich auf dem Außenplatz statt, da dieser deutlich größer ist und mehr Möglichkeiten bietet.

Neben dem normalen Reitunterricht, finden an den Wochenenden eine Vielzahl von Seminaren statt, regelmäßige Springstunden, Trailtrainings, Führen lernen, Dualaktivierung, Zirkuslektionen und Bodenarbeit, Sattelkunde, Reitabzeichenlehrgänge und Ferienprogramm dieses Angebot wird sehr gut angenommen.

Alles in allem waren wir sehr angetan von der Atmosphäre auf der Anlsdfsdfage, den bunt gemischten Pferden, den Plänen die Annika noch für ihre Reitschule hat und bereits im letzten Jahr umgesetzt hat. Diese Reitschule kann man besten Gewissens empfehlen und auch auszeichnen.

Wer sich weiter über diese Anlage informieren möchte, kann dies auf der wirklich sehr informativen und übersichtlich gestalteten Homepage tun, auch das bekommt von mir einen klaren Pluspunkt.

http://kampagneschule-löwenzahn.de/

Wir freuen uns sehr, der Kampagneschule Löwenzahn als erster Reitschule in Deutschland das Zertifikat geprüfter VFDKids-Betrieb erteilen zu können.

Mönchengladbach, 22.10.2015

Petra Tinedo Moreno

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Kampagneschule LÖWENZAHN

Inhaberin:
Annika Schon

Adresse:
Am Rheinblick 5
40668 Meerbusch

Telefon (Montags-Samstags):
0173 / 573 60 76